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SCHULENTWICKLUNG
Ernst Dieter Rossmann: Deutschland braucht einen Masterplan Ganztagsschule 2020
Im Wortlaut: Ein Positionspapier zur Schulentwicklung aus der Feder des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion
(zwd/GesCh). Die Zeit ist reif: Deutschland braucht nach Überzeugung des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossmann, einen „Masterplan Ganztagsschule“. Mit diesem Plan, schreibt der Politiker in einem Beitrag für das Supplement Chancen. Gleichheit und Politik des zwd-Magazins für BILDUNG. GESELLSCHAFT UND POLITIK, in einem ersten Schritt bis 2015 ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes ganztägiges Angebot sichergestellt werden und in einem zweiten Schritt alle Schulen in Deutschland bis zum Jahr 2020 zu gebundenen beziehungsweise offenen Ganztagsschulen weiterentwickelt werden. Ziel, so Rossmann, sei die gebundene Ganztagsschule für alle! Der vollständige Beitrag (mit allen Tabellen) kann gegen Einsendung von 1,10 Euro in Briefmarken bestellt werden bei der Gesellschaft Chancengleichheit e.V.,c/o zwd, Luisenstr. 48, 10117 Berlin (Fax: 03022487484)
(12.11.2010) mehr...
 

 
TOTAL E-QUALITY-PRÄDIKAT
Prämierte Unternehmen – erfolgreich wegen praktizierter Chancengleichheit
zwd Bad Bocklet (tag). 60 Unternehmen, die Gleichberechtigung in ihrer Personalpolitik fest verankert haben, erhalten am 4. November in Erfurt das Prädikat „TOTAL E-QUALITY“. Mehr als die Hälfte von ihnen (65 %) schreiben ihren wirtschaftlichen Erfolg der gleichberechtigten Förderung von Frauen und Männern zu. Damit sei die These, dass Frauen Unternehmen erfolgreicher machen, zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende der Initiative TOTAL E-QUALITY Deutschland. Dennoch handele sich um „eindrucksvolle“ Beispiele, die den „Zusammenhang von echter Chancengleichheit im Unternehmen und
langfristigem Erfolg“ belegten.
(22.10.2010) mehr...
 

 
EU-Parlament
Längerer Mutterschutz sorgt für Kontroversen
zwd Straßburg (scg). Die EU-ParlamentarierInnen haben mehrheitlich für die Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 20 Wochen votiert. Außerdem soll ein voll bezahlter zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub gewährt werden. Der Gesetzesentwurf wurde mit 390 Ja-Stimmen bei 192 Nein-Stimmen und 59 Enthaltungen angenommen. Die deutschen Abgeordneten von Union, SPD und FDP stimmten am 20. Oktober gegen den Antrag des Ausschusses für die Rechte der Frau.
(21.10.2010) mehr...
 

 
WELTBEVÖLKERUNGSBERICHT
UN-Appell an Konfliktparteien: Mehr Frauen-Beteiligung an Friedensprozessen
Besorgnis über Zunahme geschlechtsspezifischer Gewalt/Besserer Zugang zu reproduktiver Gesundheit angemahnt
zwd Berlin (tag). Die Vereinten Nationen sind besorgt darüber, dass Vergewaltigungen in bewaffneten Konflikten immer häufiger als Instrument der Kriegsführung eingesetzt werden. Der aktuelle Weltbevölkerungsbericht des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) mache deutlich, wie die durch sexuelle Gewalt erlittenen Traumata weit über das Kriegsende hinaus nachwirken und ganze Gesellschaften destabilisieren können, sagte UNFPA-Verteterin Bettina Maas am 20. Oktober bei der Vorstellung des Berichts in Berlin.
(20.10.2010) mehr...
 

 
WELTHUNGER-INDEX 2010
Bildung gegen Hunger
Fokus erstmalig auf Mangelernährung von Kleinkindern
zwd Berlin (mhh). Eine richtige und ausreichende Ernährung in den ersten zwei Lebensjahren ist für die Entwicklung eines Kindes entscheidend – die Folgen falscher Ernährung sind irreversibel. Bei der Vorstellung des Welthunger-Index 2010 (WHI), der sich erstmalig auf die Mangelernährung von Kleinkindern konzentriert hat, wies die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, am 11. Oktober in Berlin auf einen „Teufelskreis der Unterernährung“ hin, der auch durch gezielte Bildungsmaßnahmen, konsequente Beratung und Förderung der ländlichen Entwicklung durchbrochen werden müsse.
(11.10.2010) mehr...
 

 
BUNDESTAG
Haushaltskürzungen: „Integrations-verweigerung der Bundesregierung“
zwd Berlin (mhh). Gerade im Bildungs- und Ausbildungsbereich ist die Situation vieler Migrantinnen und Migranten nach wie vor dramatisch, bestätigte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), bei der Vorstellung des achten „Berichts über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland" im Bundestag. Die anschließende Debatte am 7. Oktober drehte sich um die Ausgaben für Integrationskurse und den ausstehenden Gesetzentwurf für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse.
(07.10.2010) mehr...
 

 
20 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT – ZWD-STATISTIKMELDUNGEN
Gender Pay Gap im Osten mehr als viermal so niedrig wie im Westen
Weitere Themen: Höchste Betreuungsquote für unter Dreijährige in Sachsen-Anhalt/Gegenläufige Trends bei Eheschließungen
zwd Wiesbaden (tag). Auch zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung unterscheiden sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ost und West zum Teil erheblich – beispielsweise beim Gender Pay Gap, der in den neuen Bundesländern deutlich geringer ausfällt. So betrug der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern 2009 im früheren Bundesgebiet einschließlich Berlin fast ein Viertel (24,7 %), in den neuen Ländern dagegen nur 5,7 Prozent, heißt es in der Sonderveröffentlichung des Statistischen Bundesamtes (destatis) mit dem Titel „20 Jahre Deutsche Einheit. Wunsch oder Wirklichkeit“.
(29.09.2010) mehr...
 

 
SPD-BUNDESPARTEITAG
Arbeitsmarkt-Forderung: Entgeltgleichheit per Gesetz herstellen
zwd Berlin (ig). Die SPD will sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt einsetzen und dazu mit einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft sowie mit verbindlichen Zielvorgaben die Karrierechancen von Frauen verbessern. Auf dem SPD-Bundesparteitag am Sonntag in Berlin verabschiedeten die Delegierten einen Leitantrag zur Arbeitsmarktpolitik, der die Durchsetzung der Entgeltgleichheit auf gesetzlichem Wege befürwortet. Mehr Informationen zum Bundesparteitag hier für AbonnentInnen sowie in Ausgabe 283 des zwd-Magazins FRAUEN. GESELLSCHAFT UND POLITIK.
(27.09.2010) mehr...
 

 
FÜHRUNGSPOSITIONEN IN DER WIRTSCHAFT
„Mutige Entscheidung“ der Telekom für Frauenquote trägt erste Früchte
Telekom-Personalvorstand Sattelberger mit positiver Zwischenbilanz zur Erhöhung des Anteils weiblicher Spitzenkräfte
zwd Berlin (tag). Ein halbes Jahr nach der Einführung einer Frauenquote bei der Deutschen Telekom fällt die Zwischenbilanz von Personalvorstand Thomas Sattelberger positiv aus. Seinen Worten zufolge konnten in nur wenigen Monaten zahlreiche neue Frauen für Top-Führungspositionen gewonnen werden. Zudem habe die „mutige betriebliche Entscheidung für die Quote“ die gesamtgesellschaftliche Debatte über Führungschancen für Frauen spürbar angefacht, konstatierte Sattelberger am 27. September in Bonn.
(27.09.2010) mehr...
 

 
EUROPA
EU-Kommission stellt Fünfjahresstrategie für mehr Chancengleichheit vor
Landfrauen sehen besonderen Handlungsbedarf im ländlichen Raum
zwd Brüssel (tag). Die EU-Kommission will mit einer Fünfjahresstrategie die Chancengleichheit von Frauen und Männern voranbringen. Darin enthalten sind Maßnahmen zur Erhöhung des weiblichen Führungskräfte-Anteils und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Europa habe in der Welt eine vorreitende Rolle übernommen, als es 1957 im Vertrag von Rom den Grundsatz des gleichen Lohns für gleiche Arbeit verankerte, so Viviane Reding, die für Justiz- und Gleichstellungsfragen zuständige EU-Kommissarin. Bei der Einsetzung von Frauen in verantwortlichen Positionen könnte Europa „erneut mit gutem Beispiel vorangehen“.
(23.09.2010) mehr...
 

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