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NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 12-2011 ERSCHIENEN
Wissenschaft und Forschung: Männerseilschaften werden zum Qualitätsproblem
  • Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft: Eine Quote für mehr Qualität
  • zwd-Interview mit Bildungsminister Mathias Brodkorb: „Ausbildung und Abitur sind nie und nimmer auf einer Stufe!“
  • Programmatik der SPD: Querschnittsaufgabe Bildung
(03.01.2012) mehr...
 

 
FRAUENQUOTE
Süßmuth: Alternativer Gesetzentwurf möglich, wenn Schröder nicht einlenkt
zwd-Magazin: Bald zehntausend Unterschriften auf der Webseite zur Berliner Erklärung des überparteilichen Frauenbündnisses
zwd Berlin (ig). Mit Beginn des neuen Jahres hat sich die Debatte über eine verbindliche Frauenquote für Spitzenjobs in der Wirtschaft deutlich zugespitzt. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth (CDU) warnte die zuständige Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) vor einem Scheitern mit der von ihr favorisierten "Flexiquote". Bleibe Schröder bei ihrem Entwurf, wird es nach Überzeugung der ehemaligen Bundesfrauenministerin (1988) zu einer Abstimmung über zwei alternative Gesetzentwürfe kommen.
(02.01.2012) mehr...
 

 
ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 296 (2011) ERSCHIENEN
Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft: Frauenquote wird Pflicht in Forschungsinstituten
  • GWK-Beschluss: Bund und Länder wollen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auf flexible Frauenquote nach Kaskadenmodell verpflichten
  • Interview mit Sexualhistorikerin: „Frauenrechte werden gegen Behindertenrechte ausgespielt“
  • Berliner Erklärung: Bald ist die Zehntausend-Marke erreicht
(02.01.2012) mehr...
 

 
EUROPA
EU-Kommission: Pflegeausbildung demnächst nur noch mit Abitur
SPD-Gesundheitspolitikerin Rawert: Bildungspolitische Rahmenbedingungen entsprechen nicht geforderten Aus- und Weiterbildungsstrukturen
zwd Brüssel/Berlin (js). Eine Aktualisierung der Mindestausbildungsanforderungen für die meist weiblich geprägten Pflegeberufe sieht ein Entwurf zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen (Richtlinie 2005/36/EG) vor, den die Europäische Kommission angenommen hat. Die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheits- und Pflegeberufe, Mechthild Rawert, forderte die Bundesregierung auf, zügig zu handeln, um die Attraktivität der Pflegeausbildung als auch der Beschäftigung im breiten Feld der Pflege zu steigern.
(22.12.2011) mehr...
 

 
LÄNDERREPORT FRÜHKINDLICHE BILDUNG
Zu wenig Verlässlichkeit bei der Kindertagesbetreuung
zwd Gütersloh (mhh). In den Ganztagsangeboten an deutschen Grundschulen fehlt es an verbindlichen Qualitätsstandards. Sowohl im Hinblick auf die Anzahl und Qualifikation des pädagogischen Personals als auch hinsichtlich der garantierten Betreuungszeit variieren die Angebote der Ganztagsschulen enorm. Mehr Verlässlichkeit gibt es hingegen in den Kindertageseinrichtungen. Das geht aus dem „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme“ hervor, den die Bertelsmann Stiftung am 19. Dezember veröffentlicht hat. Die Studie belegt einmal mehr, dass die alten Bundesländer beim Betreuungsausbau weit zurück liegen.
(19.12.2011) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT IN DER WIRTSCHAFT – TEIL II
Reaktion auf die Berliner Erklärung: Frauenministerin kann breiten Quoten-Konsens nicht länger ignorieren
zwd Berlin (tag). Angesichts des breiten politischen und gesellschaftlichen Konsenses über verbindliche Regelungen für mehr Frauen in Führungspositionen sieht die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros (BAG) die zuständige Bundesministerin Kristina Schröder (CDU) unter Zugzwang. Schröder könne die große Zustimmung für eine gesetzliche Quote in Spitzengremien der Wirtschaft nun nicht länger ignorieren. Die im Netz freigeschaltete so genannte Berliner Erklärung geht den kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten allerdings nicht weit genug.
(16.12.2011) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT IN DER WIRTSCHAFT – TEIL I
Überparteiliches Frauenbündnis fordert „ganz Deutschland“ zur Unterzeichnung der Berliner Erklärung auf
30-Prozent-Frauenquote in börsennotierten Unternehmen kann nur der erste Schritt sein
zwd Berlin (tag). Die überparteiliche Initiative von Parlamentarierinnen und Frauenverbänden für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft hat am 15. Dezember ihre gemeinsame Berliner Erklärung vorgestellt. Um mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen, fordern die Initiatorinnen der Erklärung in einem ersten Schritt die Einführung einer 30-Prozent-Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen.
(15.12.2011) mehr...
 

 
STUDIE DER VODAFONE STIFTUNG
Schulnoten entstehen nur zu 49 Prozent aus Leistung
zwd Berlin (mhh). Bildungsforscher aus Deutschland und der Schweiz haben die Noten von Schülerinnen und Schülern mit den Ergebnissen aus standardisierten, schriftlichen Leistungstests verglichen. Sie sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Notenvergabe sich nur zu 49,4 Prozent durch die Leistung der Schülerinnen und Schüler erklären lässt. Die von der Vodafone Stiftung beauftragte und am 14. Dezember veröffentlichte Studie weist nach, dass der sozioökonomische Hintergrund der Kinder einen sehr großen Effekt auf die vergebenen Zensuren hat.
(14.12.2011) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT
4,5 Millionen Euro für die Fortsetzung des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen
zwd Berlin (er.) Die Staatssekretärin für Bildung und Forschung Cornelia Quennet-Thielen (CDU) hat auf dem Fachkongress „Die MINT-Karriere ist weiblich – Frauen in Führung“ die zweite Phase des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen gestartet. Mit dem Pakt, der 2008 vom Bundesbildungsministerium (BMBF) in Kooperation mit PartnerInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft initiiert worden war, soll das Potenzial von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels besser genutzt werden. Auf dem Fachkongress am 13. Dezember zog Quennet-Thielen eine positive Bilanz der letzten drei Jahre. Sie kündigte an, dass ihr Ministerium das Projekt bis 2014 mit 4,5 Millionen Euro weiter unterstützen werde.
(13.12.2011) mehr...
 

 
ARBEITSGEMEINSCHAFT SOZIALDEMOKRATISCHER FRAUEN (ASF)
„Echter Reißverschluß“ – ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung
ASF-Bundesvorsitzende Ferner: Wichtige Weichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft auf dem SPD-Bundesparteitag gestellt
zwd Berlin (ticker/tag). Auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin ist auf Antrag der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) das so genannte „Reißverschlussverfahren“ in die Satzung der SPD aufgenommen worden. Nach der Einführung der Geschlechterquote beim Münsteraner Parteitag 1988 sei der Beschluss, für die Landeslisten einen echten „Reißverschluss“ einzuführen, ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung von Frauen und Männern, betonte die ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner am 6. Dezember in Berlin.
(06.12.2011) mehr...
 

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