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BUNDESTAG
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Regierungsmehrheit verwirft Initiative zur barrierefreien Kultur
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SPD-Antrag findet nur Unterstützung der Grünen und der Linken
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zwd Berlin (it). Der Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zum gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderung zu Kultur, Information und Kommunikation ist am 27. September im Bundestag mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt worden. Die Abgeordnete Maria Michalk (CDU) erklärte zwar die Solidarität der Koalition mit behinderten Menschen und anerkannte das Bedürfnis für deren Inklusion in allen Lebensbereichen, lehnte aber eine entsprechende gesetzliche Regelung ab.
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| (28.09.2012) |
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AUSSCHUSS BILDUNG UND FORSCHUNG
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Grundgesetzänderung zu Art. 91 b bleibt ohne Einbeziehung der Bildung fraglich
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Poker um die Reichweite der Verfassungsänderung | Wissenschaft möchte wenigstens den „Spatz in der Hand“
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zwd Berlin (ig). Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Änderung des Artikels 91 b des Grundgesetzes, mit der die Zuständigkeiten des Bundes im Wissenschaftsbereich erweitert werden sollen, bleibt zwischen den Parteien umstritten. Bei einem öffentlichen Sachverständigengespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung war zwar unumstritten, dass die Kompetenzerweiterung zugunsten des Bundes aus dem Blickwinkel der Wissenschaft erwünscht ist. Doch ob die Grundgesetzänderung kommt, ist eher fraglich.
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| (29.11.2012) |
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ALLENSBACH-STUDIE
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Die Mehrzahl der Jugendlichen glaubt nicht an Chancengleichheitsversprechen
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Eltern sollten ihre Bildungsverantwortung entspannter wahrnehmen
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zwd Berlin (sb). Die Mehrheit der deutschen Jugendlichen glaubt nicht an Chancen zu einem sozialen Aufstieg. Laut einer aktuellen Vergleichsstudie „Chancengerechtigkeit durch Förderung von Kindern“ des Instituts für Demoskopie Allensbach sind dagegen ihre schwedischen Altersgenossen mehrheitlich davon überzeugt, dass sie Erfolg durch ihre eigene Leistung erzielen können. Die Gründe für die unterschiedliche Wahrnehmung der eigenen Zukunftschancen liegen nach Allensbach-Einschätzung im Bildungssystem.
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| (26.11.2012) |
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Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung
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Neuer GWK-Bericht bestätigt „gläserne Decke“ in der Wissenschaft
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zwd Berlin (it). Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat am 18. September einen neuen Bericht zur Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht. Er bestätigt die Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen in den Spitzenpositionen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Obwohl die WissenschaftsministerInnen aus Bund und Ländern große Fortschritte im Vergleich mit den ersten Datenerhebungen im Jahr 1992 sehen, attestieren sie der Wissenschaft weiterhin „großen Handlungsbedarf“.
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| (18.09.2012) |
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„MIND THE GAP“-STUDIE ZU BILDUNGSCHANCEN
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EU-Studie zeigt enormes Bildungsgefälle und überraschenden Sieger
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zwd Brüssel (mhh). Chemnitz ist die erfolgreichste Bildungsstadt Deutschlands. Zumindest wenn es nach einer neuen Studie der Europäischen Kommission zu den Bildungschancen in den europäischen Regionen geht. Denn die belegt, dass in Chemnitz nur eines von zehn Kindern die Schule mit einem niedrigen Schulabschluss verlässt, während 60 Prozent die Hochschulreife erlangen. Am anderen Ende der Skala für Deutschland steht Bremen, wo drei von zehn SchülerInnen höchstens ein Hauptschulabschluss gelingt. Insgesamt stellt der am 14. September veröffentlichte „Mind the Gap“-Bericht ein erhebliches Bildungsgefälle in Europa fest.
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| (14.09.2012) |
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CHANCENGLEICHHEIT IN DER WISSENSCHAFT
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Experten einig: Die Quote in der Wissenschaft muss kommen
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zwd Berlin (mhh). Die Festlegung verbindlicher Zielquoten ist nötig, um den Frauenanteil in Spitzenpositionen der Wissenschaft endlich zu erhöhen. So lautet das einhellige Urteil der Sachverständigen, die am 11. Juni in eine Anhörung des Bildungsausschusses im Bundestag geladen waren, um über das Thema „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ zu beraten. Die ExpertInnen sprachen sich allesamt für eine flexible Quote nach dem Kaskadenmodell aus. Uneinigkeit herrschte lediglich bei der Frage der Sanktionsmöglichkeiten.
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| (11.06.2012) |
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DEUTSCHES STUDENTENWERK
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Studieren mit nicht-sichtbarer Behinderung ein Tabu
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zwd Berlin (er). Häufig nutzen Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen weder Nachteilsausgleiche im Studium noch Beratungsangebote für Behinderte oder chronische Kranke. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor, die dessen Präsident, Prof. Dieter Timmermann, am 4. Juni in Berlin vorgestellt hat. Obwohl er ihnen rechtlich zusteht, beantragt laut Studie nur ein Viertel der Betroffenen einen Nachteilsausgleich bei Lehr- und Prüfungssituationen, wie eine Verlängerung der zeitlichen Vorgaben oder besonders aufbereitetes Lehr- und Lernmaterial.
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| (04.06.2012) |
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FRAUEN IN DIE AUFSICHTSRÄTE
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57 von 160 Dax-Unternehmen sind an der Spitze „frauenfrei“
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Ernüchternde Bilanz von FidAR: Frauenanteil in Unternehmensspitzen stieg lediglich um 2,2 Prozent | Selbstverpflichtung der Wirtschaft blieb relativ wirkungslos
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zwd Berlin (ig/Ticker). Mit der Vorlage des Women-on-Board-Index 2012 hat die Vereinigung „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) eine ernüchternde Bilanz gezogen. Elf Jahre nach der Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Wirtschaft, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und drei Jahre nach der Aufnahme der Forderung nach mehr Vielfalt in den Deutschen Corporate Governance Kodex liegt der kumulierte Anteil von Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft bei lediglich 8,7 Prozent (Stand 14.05.2012).
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| (30.05.2012) |
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EVALUATION DER OFFENSIVE FÜR CHANCENGLEICHHEIT
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Wissenschaft verfehlt Gleichstellungsziele
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zwd Berlin (mhh). Die Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nach fünf Jahren ihre Ziele nicht erreicht. Das ergibt eine Evaluation des Wissenschaftsrates, dessen Vorsitzender Prof. Wolfgang Marquardt sich bei der Präsentation der Ergebnisse am 29. Mai enttäuscht zeigte. Die erzielten Fortschritte seien maßgeblich hinter den Vorstellungen zurückgeblieben, sagte Marquardt. Um der Entwicklung künftig mehr Nachdruck zu verleihen, spricht sich der Wissenschaftsrat für verbindliche Zielquoten aus. Marquardt hält auch finanzielle Konsequenzen für notwendig.
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| (29.05.2012) |
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KULTURAUSSCHUSS
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Künftig soll es mehr barrierefreie Filme geben
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zwd Berlin (er). Die Mitglieder des Kulturausschusses im Bundestag wollen die Produktion barrierefreier Kino- und Fernsehfilme in Deutschland vorantreiben. Einen gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen, der die Überprüfung der bisherigen Förderungsmaßnahmen bezweckt, verabschiedete der Ausschuss am 23. Mai mit den Stimmen der CDU/CSU und der FDP bei Enthaltung von SPD und Grünen. Unterdessen wurde von allen Fraktionen begrüßt, dass die Filmförderungsanstalt (FFA) künftig nur noch barrierefreie Filmproduktionen unterstützen will. Anträge von SPD und Grünen lehnte der Kulturausschuss ab.
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| (24.05.2012) |
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