zwd Berlin (jvo). Die Versicherungsbeiträge für Hebammen sind in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache gestiegen. Zum 1. Juli ist eine weitere Anhebung der Prämien geplant. Viele Hebammen werden diese Kosten nicht mehr stemmen können und sich aus der Geburtshilfe zurückziehen, befürchten die Berufsverbände. Ihre E-Petition an den Bundestag mit der Forderung nach Sofortmaßnahmen verzeichnete innerhalb eines Monats mehr als 160.000 UnterstützerInnen. Die Positionen der Hebammen, Initiative aus der Politik und die Fakten zur Situation der Geburtshilfe hat der zwd zusammengestellt:
zwd Berlin (jvo). Die Medizin wird zunehmend weiblich. Dieser
Trend verstärkt sich in Zukunft, denn schon heute sind 64 Prozent
der Medizinstudierenden Frauen. Während der Deutsche
Ärztinnenbund in der „Feminisierung der Profession“ vor allem
Chancen sieht, fürchtet die Bundesärztekammer einen „Verlust
an Arbeitsvolumen“.
Risiken und Nebenwirkungen für Frauen bleiben vorerst ungeklärt
zwd Berlin (jvo). Von einer konsequenten geschlechterdifferenzierten Forschungs- und Informationspolitik im Hinblick auf Arzneimittelsicherheit kann noch längst keine Rede sein. Nur punktuell bessert die Bundesregierung nach, um frauenspezifische Risiken bei der Einnahem von Medikamenten zu minimieren. Die von ihr angekündigte Studie zur Ermittlung von Arzneien, die Frauen eher schaden als nutzen könnten, steht noch aus. Dokumente, Nachrichten und Hintergrundberichte zur Debatte um mehr Arzneimittelsicherheit hat der zwd für AbonnentInnen zusammengestellt:
Lücken bei gesundheitlicher Versorgung von Gewaltopfern
zwd Berlin (jvo). Jede vierte Frau in Deutschland wird mindestens einmal in ihrem Leben körperlich oder sexuell misshandelt. Um ihre medizinische und psycho-soziale Versorgung zu verbessern, konnte die Bundesregierung im Rahmen des Aktionsplans II zur Bekämpfung von Gewalt positive Impulse setzen. Doch vor allem Mädchen und Frauen mit einer Behinderung bleibt der Zugang zur ärztlichen Hilfe in vielen Fällen nach wie vor verwehrt. Lesen Sie mehr über die Diskussion zur gesundheitlichen Versorgung von Gewaltopfern:
Neubewertung der Empfehlung für die HPV-Impfung gefordert
zwd Berlin (jvo). Die Wirksamkeit der Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) ist nach Aussagen von dreizehn WissenschaftlerInnen
nicht angemessen geprüft worden. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sie am 26. November eine Neubewertung der Impfung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) gefordert. Lesen Sie mehr über die Diskussion zur umstrittenen HPV-Impfung:
zwd Berlin (jvo). In Deutschland sind schätzungsweise 1,4 Millionen Menschen medikamentenabhängig, davon 70 Prozent Frauen. Da ein Missbrauch im Alltag kaum wahrnehmbar ist, kommt den ÄrztInnen nach Auffassung der Drogenbeauftragten des Bundes, Sabine Bätzing (SPD) eine besondere Verantwortung zu. Im Folgenden hat der zwd Dokumente und Nachrichten zum Thema Sucht zusammengestellt.
Weltaidstag: Gleichberechtigung gegen Neuansteckungen
zwd Berlin (kri). Der UN-Jahresbericht 2007 stellt einen leichten Rückgang neuer HIV-Infektionen fest. Grund zur Freude ist das nicht: Noch immer leben etwa 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus in sich - die Hälfte davon sind Frauen. Und das obwohl vor zehn Jahren der Prozentsatz der weiblichen Infizierten bei nur etwa 12 Prozent gelegen hat. Die Vereinten Nationen haben deshalb spezielle Präventions-Programme aufgelegt, die Mädchen- und Frauenrechte stärken sollen. Auch die Bundesregierung will sich beim Kampf gegen AIDS auf die besondere Unterstützung von Frauen konzentrieren. Zum Weltaidstag 2007 hat der zwd informative Artikel zum Thema für Sie zusammengestellt:
Flächendeckendes Screening und neue wissenschaftliche Erkenntnisse
zwd Berlin (kri). Brustkrebs ist die für Frauen am häufigsten zum Tode führende Krebsart. Ein triftiger Grund, die Früherkennungsrate - und damit die Heilungschancen - zu erhöhen. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, der Stand der Einrichtung eines flächendeckenden Mammographie-Screenungs und eine aktuelle EU-Leitlinie: Darüber informiert Sie der zwd in einer Zusammenstellung aktueller Artikel:
zwd Berlin (kri). Das Kabinett hat entschieden: Eine berufliche Auszeit für Pflegende nach dem Vorbild der Elternzeit wird kommen - Geld gibt es keins. Auf dem Weg zur Verbesserung der Pflegesituation in Deutschland, ist das ein erster kleiner Schritt.
Der zwd hat die aktuelle Debatte in übersichtlichen Artikeln für Sie aufbereitet:
zwd Berlin. Weltweit haben etwa 150 Millionen Mädchen und Frauen verstümmelte Genitalien. Vor allem in Afrika ist die Praxis der Beschneidung weit verbreitet, aber auch in Deutschland sind nach NGO-Angaben 5000 Mädchen akut gefährdet. Schwere gesundheitliche sowie psychische Schäden und eine extrem hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit sind die Folge. Der zwd hat Dokumente, politische Forderungen und aktuelle Artikel zum Thema zusammengestellt: