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Ausgabe Nr. 308, März 2013 -
zwd-Schwerpunkt
SPD will im Wahlkampf mit Aktionsplan für Gleichstellung punkten
zwd Berlin (kl). Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die Arbeitsgruppe ‚Gleichstellung‘ der SPD-Bundestagsfraktion die Eckpunkte ihres ‚Aktionsplans für mehr Gleichstellung zwischen Frauen und Männern‘ vorgestellt. Der Gesetzgeber sei in der Pflicht, endlich zwischen den Geschlechtern für gleiche Entlohnung zu sorgen, Frauen den Zugang zu Führungspositionen zu erleichtern und einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen, so die zentralen Forderungen der Sprecherin der Arbeitsgruppe ‚Gleichstellung‘, Christel Humme, des einzigen männlichen Mitglieds der AG ‚Gleichstellung‘, Willi Brase, und der SPD-Fraktionsvizin Elke Ferner (v.r.n.l. siehe Bild oben). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kündigte unterdessen an, nach einem Regierungswechsel im Kanzleramt die Position einer Staatsministerin für Genderfragen neu einzurichten, um die Gleichstellungspläne der SPD von dort aus umzusetzen.

Radioaktive Strahlenbelastung
Frauen und Kinder reagieren empfindlicher bei Strahlenbelastung
zwd Berlin (kl). Die Grenzwerte für radioaktive Strahlenbelastung orientieren sich in Deutschland an der Strahlenresistenz eines gesunden jungen Mannes. Dabei belegen zahlreiche Studien bei schwangeren Frauen, Embryonen und Kindern eine sehr viel höhere Empfindlichkeit als bei Männern. Trotzdem sieht die Bundesregierung sich nicht in der Pflicht, die Bemessungsgrundlage für die Grenzwerte neu zu definieren, kritisieren MedizinerInnen und Strahlenfachleute.

Schwarz-Gelb stärkt Opferrecht bei sexueller Gewalt
Opposition wirft Koalition Verhöhnung der Opfer vor
zwd Berlin (kl). Die Koalitionsfraktionen haben nach beinahe zwei Jahren Beratung ihren Gesetzentwurf zur Verbesserung der Rechte von Opfern sexueller Gewalttaten im Bundestag verabschiedet. CDU/CSU und FDP sehen darin vor, die Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch drei Jahre später als bislang beginnen zu lassen. Belastende Mehrfachverhörungen sollen durch Videoaufnahmen vermindert und der Informationsschutz der Klagenden vor der Öffentlichkeit verbessert werden. SPD, Grüne und Linke kritisieren, mit der Ausweitung der Verjährungsfrist um drei Jahre greife Schwarz-Gelb zu kurz. Denn traumatisierte Opfer sind meist erst Jahre nach der sexuellen Misshandlung in der Lage, rechtlich gegen die Täter und Täterinnen vorzugehen.

zwd-Schwerpunkt: Wissenschaft & Forschung
  • ExpertInnenkommission ‚Forschung und Innovation‘ (EFI): Deutschland braucht Frauenquote in Wissenschaft
  • Stressreport Deutschland 2012: Stressquote unter Frauen in Führungspositionen besonders hoch

    zwd-Schwerpunkt: Gender & Gesundheit
  • Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘: Nottelefon für Frauen nur effektiv, wenn lokale Hilfeangebote funktionieren
  • Radioaktive Strahlenbelastung: Unter jedem Grenzwert besteht Strahlenrisiko
  • Schwarz-Gelb stärkt Opferrecht bei sexueller Gewalt: Opposition wirft Koalition Verhöhnung der Opfer vor

    Die Themen im Überblick:

  • Nachlese zum Internationalen Frauentag am 8. März: Ausgewählte Forderungen der Verbände, Parteien und Organisationen zusammengefasst
  • Quotenchronologie Teil IV: Vom Ersten Gleichstellungsbericht im Januar 2011 bis zur ‚Berliner Erklärung‘ im Dezember 2011
  • Frauentermine 2013: Die wichtigsten Termine in der Frauenpolitik
    für das Jahr 2013
  • Sachsen-Anhalt: Angela Kolb ist 2013 GFMK-Präsidentin

    Gelesen - Notiert
  • Bundestagswahlkampf
  • Papstwahl
  • EU-Pornografie-Verbot gescheitert
  • Teilzeitarbeit
  • Frauen in der FDP

    Neuerscheinungen
  • Anonyma: Ganz oben - Aus dem Leben einer weiblichen Führungskraft‘
  • Heldinnen: Vorbilder fürs Leben
  • Mit gleichen Chancen: Die EU-Ausschüsse für die Rechte der Frau
    von 1979 bis 1999

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    Fax: 030/22 487 484
    E-Mail-Adresse: abo@zwd.info
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